FAQs
Über uns
Duplikation
Pressung
Bedruckung
Verpackung
Audio und Video
Referenzen
Aktuelles
FAQs
AGBs

FAQs

Der Unterschied zwischen CD-R und CD-RW?
Orange-Book - Was ist das?
Was ist Singlesession und Multisession?
Was ist der Unterschied zwischen Multisession und Multivolume?
Der
Unterschied zwischen den Brennverfahren Disc At Once, Track At Once und Packet Writing?
Warum verschiedene Dateiformate (ISO 9660, Joliet, UDF)?
Was ist eine Hybrid-CD?
Wie ist eine Photo-CD aufgebaut?
Multimedia/CD Extra: Was bringt das Blue Book?
Wieviel Daten passen wirklich auf eine CD-R?
Warum geht bei einer Multisession-Disc so viel Platz für Verwaltungsdaten verloren?
Können CD-Rs und CD-RWs auch in DVD-Laufwerken gelesen werden?
Warum soll ich das Quellaufwerk defragmentieren?
Was ist beim Extrahieren von Audio-Daten zu beachten?
Wann sollte ich mit Images arbeiten?
Kann ich gleichzeitig mit anderen Programmen weiterarbeiten?
Was kann ich tun um Fehler beim Brennen zu vermeiden?
Kann ich se lbst eine Photo-CD erstellen?
Welchen Einfluß hat die Brenngeschwindigkeit?
Was ist der Unterschied zwischen Fixieren und Finalisieren?
Können CD-Rs als Master zum Pressen verwendet werden?
Warum kann ich meine selbstgebrannte CD-R nur im Brenner lesen, nicht im CD-ROM Laufwerk?
Aufbau von CD, CD-R und CD-RW
Wie hoch ist die Lebensdauer unbeschriebener und beschriebener Medien?
CD-Rs Labeln: Welche Möglichkeiten gibt es hier?
Warum gibt es goldene, grüne, blaue und neuerdings auch silberne Rohlinge?
Tips zur Reinigung von CD-Rs
Was ist der Unterschied zwischen Rohlingen mit 63 Minuten und 74 Minuten Kapazität?
Welche Rohlinge soll ich kaufen?
Warum gibt es spezielle Rohlinge für Audio-CDs?
Kann man verkratzte Rohlinge reparieren?
Was tun, wenn ein Rohling nicht mehr lesbar ist?
Sollten CD-Rs speziell entsorgt werden?
 


Der Unterschied zwischen CD-R und CD-RW?
Die Abkürzung CD-R steht für Compact Disc Recordable, also für eine bespielbare Compact Disc. Man spricht bei einer CD-R auch von einem Rohling. Ein fabrikneuer Rohling enthält keine Nutzdaten jedoch Roh ist auf ihm eine Spur aufgebracht, die den  Laser beim Beschreiben führt. Eine CD-R kann lediglich einmal beschrieben werden, ein  physikalisches Löschen von Daten ist nicht möglich. Dateien können jedoch im Nachhinein dadurch scheinbar gelöscht werden, daß die Verweise auf diese Dateien aus dem Inhaltsverzeichnis der CD-R gestrichen werden. Dadurch wird jedoch kein Speicherplatz auf der CD-R frei. Die Abkürzung CD-RW steht für Compact Disc Rewritable, für eine wiederbeschreibbare Compact Disc also. Im Gegensatz zur CD-R können auf der CD-RW Daten auch physikalisch wieder gelöscht werden, der so frei werdende Platz kann später erneut beschrieben werden. Es können sowohl die gesamte CD-RW wie auch einzelne Dateien gelöscht werden. Eine CD-RW kann dabei wie eine Festplatte in Bereiche (Sektoren) aufgeteilt werden, in denen die Daten abgelegt werden. Defekte Sektoren können als solche markiert werden, so daß diese Bereiche nicht wieder beschrieben werden. Laut Herstellerangaben kann eine CD-RW mindestens 1000 mal beschrieben werden.

Zurück


Orange-Book - Was ist das?
Das Orange Book, benannt nach seinem farbigen Einband, beinhaltet den 1990 geschaffenen Standard für wiederbeschreibbare Medien. Es ist in zwei Teile gegliedert, der eine beschäftigt sich mit der magneto-optischen Speicherung (CD-MO), der andere mit der CD-WO, der CD Write Once, der einmal beschreibbaren CD. Die Trennung war notwendig, da es sich bei der CD-MO im Gegensatz zur CD-WO um ein mehrfach beschreibbares Medium handelt. Aus der CD-WO ist inzwischen die CD-R hervorgegangen, für die ebenfalls der Orange Book Standard gilt. Im Orange Book wurde festgelegt, daß es zwei Formen der CD-R geben soll, die Singlesession- oder reguläre CD-R und die Multisession- oder hybride CD-R.

Zurück


Was ist Singlesession und Multisession?
Singlesession bedeutet: Alle Daten werden in einem Arbeitsgang auf den Rohling geschrieben. Am Ende wird ein Inhaltsverzeichnis (TOC, Table of Content) geschrieben. Eingerahmt werden die Daten von zwei Bereichen mit Verwaltungsdaten, dem Lead In und Lead Out. Eine so beschriebene CD-R ist zu allen älteren Standards kompatibel, insbesondere zum Yellow Book Standard, in dem die Daten-CD beschrieben ist. Je nach Art der geschriebenen Daten ist ein Singlesession CD-R somit in jedem CD-ROM Laufwerk, Audio-CD Spieler oder CD-I Player lesbar. Eine Multisession CD-R wird in mehreren Arbeitsgängen (max. 99) beschrieben. Jede Session erhält ein eigenes Lead In und Lead Out. Das Inhaltsverzeichnis der folgenden Session wird jeweils im Lead In beschrieben. Eine Multisession CD-R kann in jedem multisessionfähigen CD-ROM Laufwerk gelesen werden. Inzwischen sind längst alle CD-ROM Laufwerke in der Lage, Multisession CD-Rs zu lesen. Audio-CD Player hingegen können nach wie vor nur die erste Session auf einer CD-R lesen, folglich eignet sich dieses Format nicht für Audio-CDs. Neben einem Laufwerk, welches mehrere Sessions lesen kann bedarf es auch eines passenden Treibers im Betriebssystem, unter DOS/Windows ist dies die Datei MSCDEX.EXE. Die in Lead In und Lead Out abgelegten Verwaltungsinformationen benötigen in der ersten Session ca. 24 MB Speicherplatz, für jede weitere Session kommen ca. 14 MB Verwaltungsdaten hinzu.

Zurück


Was ist der Unterschied zwischen Multisession und Multivolume?
Wenn man einer Multisession CD-R eine weitere Session hinzufügt, kann man entscheiden, ob die alten Daten weiterhin zugänglich sein sollen (in diesem Fall werden Verweise auf die alten Daten in das neue Inhaltsverzeichnis aufgenommen) oder nicht. Bleiben die alten Daten sichtbar, spricht man von einer Multisession CD-R, ist dies nicht der Fall, handelt es sich um eine Multivolume CD-R. Mit einem Session-Manager ist jedoch auch ein Zugriff auf Daten älterer Sessions einer Multivolume CD-R möglich. Session-Manager sind in vielen CD-Schreibprogrammen enthalten.

Zurück


Wo liegen die Unterschiede zwischen den Brennverfahren Disc At Once, Track At Once und Packet Writing?
Beim Disc At Once-Verfahren wird die gesamte CD-R in einem Arbeitsgang beschrieben, dieses Verfahren kommt mithin nur bei Singlesession CD-Rs zum Einsatz. Dieses Verfahren stellt die höchsten Ansprüche an die Brennumgebung, da es während des Brennens der gesamten CD-R nicht zu einem Abreißen des Datenstroms kommen darf, sonst wird der Rohling zerstört. Vorteile bietet dieses Verfahren vor allem bei Audio-CDs, da es den pausenlosen Übergang von Audio-Titeln möglich macht (wichtig vor allem bei Life-Aufnahmen), denn hier müssen keine Verwaltungsinformationen zwischen die einzelnen Tracks geschrieben werden. Nicht alle CD-Brenner am Markt beherrschen dieses Brennverfahren, jedoch alle Brenner von Yamaha. Beim Track At Once Verfahren können die einzelnen Tracks, auch wenn sie zu einer Session gehören, zeitlich getrennt auf eine CD-R geschrieben werden. Man läßt die Session einfach so lange offen, bis alle Tracks auf die CD geschrieben sind. So läßt sich auch eine Singlesession CD-R in mehreren Arbeitsgängen erstellen. In einem CD-ROM Laufwerk lesbar wird eine solche CD-R aber erst mit dem Abschließen der Session. Während des Schreibens eines Tracks darf der Datenstrom zum Rekorder nicht abreißen, sonst wird der Track zerstört. Inzwischen gibt es auch beim Track At Once Verfahren Möglichkeiten, einzelne Titel ohne Pause aneinander zu hängen. Soll eine CD als Master (Vorlage) für die industrielle Fertigung im Preßwerk genutzt werden, sollte jedoch weiterhin das Disc At Once Verfahren verwendet werden. Alle CD-Rekorder können Rohlinge mit dem Track At Once Verfahren beschreiben. Beim Packet Writing schreibt der Rekorder die Daten in kleinen, unabhängigen Paketen auf den Rohling. Nach jedem Paket kann der Schreibvorgang unterbrochen werden, ohne das dies den Rohling beschädigen würde. Diese Datenpakete sind kleiner als der interne Cache-Speicher des Rekorders, so kann es nicht mehr zu einem unerwünschten Abreißen des Datenstroms kommen. Ein Buffer Underrun Fehler kann bei diesem Schreibverfahren also nicht mehr auftreten. Dieses Brennverfahren, welches nicht alle Rekorder beherrschen, wird beispielsweise vom Programm PacketCD (von CeQuadrat, Aachen) genutzt, welches mit den Rekordern von Yamaha ausgeliefert wird. Alle Yamaha-Brenner ab der 400er Serie beherrschen Packet Writing.

Zurück


Warum verschiedene Dateiformate (ISO 9660, Joliet, UDF)?
Nicht jedes Dateiformat ist für jeden Einsatzbereich gleichermaßen geeignet. Diesem Umstand hat man mit der Entwicklung unterschiedlicher Dateiformate Rechnung getragen. ISO9660 ist das älteste der gängigen Formate. Es bietet größtmögliche Kompatibilität auch über Betriebssystemgrenzen und Rechnerplattformen hinweg. Damit eignet es sich besonders für systemunabhängige Daten wie z.B. Bilder. ISO9660 bringt jedoch auch eine Reihe von strengen Restriktionen mit sich. So sind als Zeichen neben den Großbuchstaben (ohne Umlaute) nur die Ziffern 0 bis 9 und der Unterstrich _ erlaubt, Dateinamen dürfen wie unter DOS max. 8+3 Zeichen lang sein, Verzeichnisnamen nur 8 Zeichen lang ohne Erweiterung. Die maximale Schachtelungstiefe von Verzeichnissen beträgt acht Ebenen. Joliet, ein neueres Dateiformat von Microsoft macht Schluß mit diesen Begrenzungen. Hier sind lange Dateinamen erlaubt, wie Sie sie auch von Windows 95/NT kennen. Es stehen auch fast alle Zeichen zur Verfügung und Sie dürfen beliebig tiefe Unterverzeichnisse erstellen. Nachteil: Lesbar sind CD-Rs, die mit diesem Dateiformat beschrieben sind, nur unter Windows 95/NT. Unter DOS werden immerhin noch die auf 8+3 Zeichen abgekürzten Dateinamen angezeigt, andere Betriebssysteme kommen mit solchen CD-Rs nicht zurecht. Man muß sich also vor der Verwendung des Dateiformats Gedanken über den Einsatzbereich der CD-R machen. UDF ist das neueste Dateiformat. Es wurde eigentlich für die DVD geschaffen, hielt jedoch inzwischen Dank Programmen wie PacketCD (von CeQuadrat, Aachen) auch Einzug in die Welt der CD-R. Zum Lesen einer UDF-Disc bedarf es jedoch eines speziellen Treibers, oft wird ein solcher Treiber deshalb gleich automatisch in einer extra ISO9660 Session mit auf die UDF-Disc kopiert. Soll die CD-R auf einem System gelesen werden, in dem noch kein UDF-Treiber installiert ist, muß dieses zunächst von der CD-R nachgeholt werden. UDF-Treiber sind bislang ebenfalls nur für die Windows-Welt verfügbar, zukünftige Windows-Versionen sollen bereits einen solchen Treiber enthalten.

Zurück


Was ist eine Hybrid-CD?
Laut Orange Book wird eine Hybrid-CD als eine CD definiert, auf der bereits eine oder mehrere Sessions aufgebracht wurden, die jedoch noch nicht abgeschlossen wurde, so daß bei Bedarf weitere Daten auf die CD gebrannt werden können. Im allgemeinen wird dieser Begriff jedoch für etwas ganz anderes verwendet: Unter einer Hybrid-CD versteht man eine CD, die sowohl auf PCs wie auch auf Macintosh Rechnern lesbar ist. Dazu werden auf der CD Daten sowohl im Apple HFS-Format als auch im ISO9660 Dateiformat abgelegt. Jeder Rechner kann so auf die für ihn bestimmten Daten zugreifen.

Zurück


Wie ist eine Photo-CD aufgebaut?
Bei einer Photo-CD handelt es sich zunächst einmal um eine normale Multisession-CD. Die Besonderheit liegt in dem Format, in dem die Bilddaten gespeichert sind. Jedes Photo wird in mehreren Auflösungen gespeichert, die dabei anfallenden, immensen Datenmengen werden nach einem speziellen Verfahren gepackt. Da die Rechte an dem Photo-CD Format bei Kodak liegen und für die Nutzung sehr hohe Lizenzgebühren anfallen, kann mit keinem der gängigen CD-Schreibprogramme eine Kodak Photo-CD erstellt werden.

Zurück


Multimedia/CD Extra: Was bringt das Blue Book?
Das Mixed Mode Format ermöglicht bereits seit einigen Jahren, Daten- und Audio-Tracks auf einer CD zu vereinen. Dabei werden die Daten in den ersten Track geschrieben, die Audio-Informationen wurden in allen folgenden Tracks untergebracht. Dieses Verfahren hatte jedoch einen Nachteil: Das versehentliche Abspielen des Daten-Tracks in einem Audio-CD Player konnte zu Schäden an der HiFi Anlage führen. Beim neueren CD Extra Format, welches im Blue Book definiert ist, macht man sich den Umstand zu Nutze, daß Audio-CD Player immer nur die erste Session lesen können und schreibt die Computerdaten einfach in eine zweite Session. Damit sind die Daten für den Audio CD Player unsichtbar und können hier nicht mehr versehentlich abgespielt werden. Selbstverständlich können in der ersten Session einer CD Extra auch mehrere Audio-Titel enthalten sein.

Zurück


Wieviel Daten passen wirklich auf eine CD-R?
74 Minuten, 650 MB, 680 MB, 700 MB, die Angaben auf den Rohlingen sind sehr unterschiedlich. Lassen Sie uns zunächst im Bereich der Minuten bleiben. Üblich und am weitesten verbreitet sind Rohlinge mit einem Fassungsvermögen von 74 Minuten. Es gibt, wenn auch immer seltener, auch Rohlinge mit 63, 21 und 18 Minuten Fassungsvermögen. Wieviel Daten faßt nun ein 74-Minuten Rohling? Das hängt ganz wesentlich vom Format ab, mit dem die Daten auf den Rohling geschrieben werden. Je nach dem, wieviel Platz im verwendeten Format für Daten zur Fehlerkorrektur verwendet wird, bleibt mehr oder weniger für die Nutzdaten übrig. Aus der Anzahl der Blöcke und den Bytes/Block läßt sich das Fassungsvermögen dennoch recht einfach errechnen. Eine Sekunde enthält 75 Blöcke, eine Minute 60 Sekunden, auf einen 74 Minuten Rohling passen somit 75*60*74=333.000 Blöcke. Abhängig von der formatabhängigen Anzahl der Bytes pro Block ergeben sich damit für eine 74 Minuten CD-R:

Zurück


Warum geht bei einer Multisession-Disc so viel Platz für Verwaltungsdaten verloren?
Bei einer Multisession-Disc fallen je Session ca. 14 MB Verwaltungsdaten an, für die erste Session sogar etwa 24 MB. Bei fünf Sessions kommen so ca. 80 MB zusammen, Platz, der für die eigentlichen Nutzdaten nicht mehr zur Verfügung steht. Dieser Platz wird zum Schreiben von Lead In und Lead Out benötigt, und beides, Lead In wie Lead Out muß für jede Session komplett neu geschrieben werden. Ein Ändern der vorhandenen Daten ist ja nicht möglich, da die CD-R nur einmal beschreibbar ist. In diesen beiden Bereichen finden sich neben dem Inhaltsverzeichnis der CD auch Informationen über die physikalische Anordnung der einzelnen Dateien, der Art der Tracks, oder beispielsweise veranlaßt der letzte geschriebene Lead Out das Leselaufwerk, wieder an den Anfang zu springen.

Zurück


Können CD-Rs und CD-RWs auch in DVD-Laufwerken gelesen werden?
DVD Laufwerke der ersten Generation waren nicht in der Lage, CD-Rs zu lesen. Der Grund dafür ist, daß CD-Rs mit einer anderen Laserwellenlänge abgetastet werden als die noch enger beschriebenen DVDs. Bei neueren Geräten ist deshalb ein zweiter Lesesensor eingebaut, mit dem auch CD-Rs gelesen werden können.

Zurück

Warum soll ich das Quellaufwerk defragmentieren?
Ganz entscheidend für den Erfolg beim Brennen ist der schnelle und problemlose Zugriff auf die Quelldaten. Dieser läßt sich verbessern, indem man die Daten defragmentiert, so daß zusammengehörige Daten auch physikalisch zusammenhängend auf der Festplatte angeordnet werden. Damit werden unnötige Kopfbewegungen vermieden, die beim Lesen der Daten auch Zeit kosten. So erhöht sich die Sicherheit. Auch unabhängig vom CD brennen empfiehlt sich ein regelmäßiges Defragmentieren, um die Performance des Gesamtsystems zu optimieren.

Zurück


Was ist beim Extrahieren von Audio-Daten zu beachten?
Hier lautet die Grundregel: Je schlechter der Zustand der Quell-CD, um so langsamer sollte man die Daten extrahieren. Sonst kommt es beim Extrahieren zu Lesefehlern, die schlimmstenfalls zu Störgeräuschen in der Audio-Datei führen. Auch wenn moderne CD-ROM Laufwerke durchaus in der Lage sind, Audio-Daten mit bis zu 10facher Geschwindigkeit zu extrahieren, sollte man davon allenfalls bei neuen oder neuwertigen CDs Gebrauch machen. Während bei Daten-CDs die meisten Lesefehler durch die erweiterte Fehlererkennung und -korrektur aufgefangen werden, hat man auf diese Mechanismen bei Audio-CDs weitgehend verzichtet. In vielen Fällen werden Lesefehler nicht einmal vom lesenden Laufwerk an das Programm weitergeleitet, so daß der Benutzer durchaus im Glauben sein kann, ein einwandfreies Ergebnis erzielt zu haben. Das böse Erwachen kommt dann beim Anhören der Kopie. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, extrahiert nur mit einfacher Geschwindigkeit. Gute Programme bieten deshalb die Möglichkeit, die Geschwindigkeit des Leselaufwerks manuell zu verlangsamen.

Zurück


Wann sollte ich mit Images arbeiten?
Insbesondere, wenn viele kleine Dateien gebrannt werden sollen, aber auch wenn von langsamen Quellaufwerken gelesen wird, stellen Images eine Möglichkeit dar, die Risiken eines Fehlers beim Brennen zu minimieren. In vielen Fällen, wo das on-the-fly Brennen (Brennen ohne Images) nicht erfolgreich ist, kann man mit einem Image trotzdem ein gutes Ergebnis erzielen. Voraussetzung zum Arbeiten mit Images ist ausreichend freier Speicherplatz auf einer möglichst schnellen Festplatte. Soll direkt von einer CD auf eine CD-R kopiert werden, muß das Quellaufwerk stets mit einer höheren Geschwindigkeit arbeiten als der Brenner. Aber - auch das ist keine Garantie für ein erfolgreiches Brennen, schließlich darf man die Zugriffszeiten des Leselaufwerks auf die Quelldateien nicht vergessen. Bei einer Imagedatei hingegen handelt es sich um eine große Datei, die ein bitgenaues Abbild der CD enthält. Hier entfallen somit Zugriffszeiten auf einzelnen Daten.

Zurück


Kann ich gleichzeitig mit anderen Programmen weiterarbeiten?
Auch wenn dies mittlerweile in einigen Fällen möglich ist und nicht mehr in jedem Fall zu einem Fehler beim Brennen führen muß, kann davon nur abgeraten werden. Selbst in Zeiten, wo Rohlinge kein Vermögen mehr kosten, sollte man dies nicht riskieren, schließlich kostet ein erfolgloser Brennversuch auch eine Menge Zeit.

Zurück


Was kann ich tun um Fehler beim Brennen zu vermeiden?
Schalten Sie Bildschirmschoner ab, schalten Sie die automatische Benachrichtigung bei Wechsel ab (Windows 95, außer beim Einsatz von PacketCD), defragmentieren Sie das Quellaufwerk, arbeiten Sie nicht parallel mit anderen Programmen. Denken Sie auch an Programme, die im Hintergrund arbeiten, wie etwa Faxprogramme, Netzwerkclients oder zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführte Programme wie etwa den Systemdienst. Arbeiten Sie bei vielen kleinen Dateien oder langsamen Quellaufwerken mit Images, extrahieren Sie Audiodaten mit einfacher Geschwindigkeit und verwenden Sie Markenrohlinge.

Zurück


Kann ich selbst eine Photo-CD erstellen?
Mit der Kombination aus einem Yamaha Brenner und der Software WinOnCD ist das leider nicht möglich, obwohl technisch kein Problem scheitert es an den hohen Lizenzgebühren von Kodak, dem Inhaber der Rechte am Photo-CD Format.

Zurück


Was ist der Unterschied zwischen Fixieren und Finalisieren?
Mit dem Wort Fixieren wird das Abschließen einer Session bezeichnet. Hierbei werden Lead In und Lead Out geschrieben. Anschließend kann, wenn ausreichend Platz vorhanden ist, eine weitere Session auf die CD-R geschrieben werden. Beim Finalisieren hingegen wird nicht nur eine Session, sondern die ganze CD abgeschlossen. Nach dem Finalisieren ist ein weiteres beschreiben also nicht mehr möglich.

Zurück


Können CD-Rs als Master zum Pressen verwendet werden?
Prinzipiell Ja. Viele Preßwerke akzeptieren jedoch nur solche CD-R als Master, die mit dem Disc At Once Verfahren gebrannt worden sind.

Zurück


Warum kann ich meine selbstgebrannte CD-R nur im Brenner lesen, nicht im CD-ROM Laufwerk?
Dieser Effekt tritt in der Regel immer dann auf, wenn Sie die letzte Session noch nicht abgeschlossen haben. Während der Brenner trotzdem in der Lage ist, die vorhandenen Daten anzuzeigen, können CD-ROM Laufwerke mit offenen Sessions nichts anfangen. Schließen Sie also die letzte Session ab, dann wird die CD-ROM auch im CD-ROM Laufwerk lesbar sein.

Zurück


Aufbau von CD, CD-R und CD-RW
Eine CD besteht aus drei Schichten: Einer Trägerschicht aus Polycarbonat, einer reflektierenden Aluminiumschicht und einer Schutzschicht aus Lack. Die eigentlichen Informationen werden als mikroskopisch kleine Höhenunterschiede (12 nm) in die Polycarbonatschicht gepreßt, die darauf aufgedampfte Aluminiumschicht reflektiert später den Laser des Leselaufwerks an den jeweiligen Höhenübergängen anders als auf der glatten Fläche.

Eine CD-R besitzt ebenfalls eine Trägerschicht aus Polycarbonat. Es folgt eine Schicht aus organischem Farbstoff (Dye), in die später mit dem Laser die eigentlichen Informationen eingebrannt werden. Die folgende, reflektierende Schicht ist hier allerdings momentan meist noch aus Gold. Dann folgt eine Lack- und teils noch eine zusätzliche Schutzschicht. Da der Vorgang des Einbrennens von Löchern in die Farbstoffschicht nicht rückgängig gemacht werden kann, handelt es sich um ein einmal beschreibbares Medium.

Die CD-RW besteht aus wesentlich mehr Schichten als Ihre beiden Vorgänger. Insgesamt sind es sieben Schichten, darunter auch eine magnetisierbare Schicht. Die CD-RW arbeitet nach dem Phase-Change-Verfahren. Dabei wird die Information durch punktuelles Erhitzen der CD-RW mit einem deutlich stärkeren Laser als bei der CD-R übertragen. Der durch das Erhitzen stellenweise magnetisierte Layer bewirkt später eine Ablenkung des Leselasers, so ist das Auslesen der Informationen möglich.

Zurück


Wie hoch ist die Lebensdauer unbeschriebener und beschriebener Medien?
Hier variieren die Angaben der Medienhersteller deutlich. Für unbeschriebene Medien gilt als Faustregel, daß diese innerhalb von fünf Jahren eingesetzt werden sollten. Für beschriebene Medien geben die Hersteller eine Lebensdauer von 30 bis über 100 Jahre an, dies sind Hochrechnungen aufgrund von Tests unter extremen Bedingungen. Für genauere Daten zu Rohlingen einer bestimmten Marke lesen Sie bitte die Spezifikation des Herstellers.

Zurück


CD-Rs Labeln: Welche Möglichkeiten gibt es hier?
Für den Heimanwender am interessantesten sind hier die diversen Labelkits, die im Handel angeboten werden. Diese enthalten meist ein spezielles Werkzeug, mit dem der Label auf der CD-R zentriert wird, eine Anzahl bedruckbarer Labels und eine entsprechende Druckformatvorlage für gängige Programme. Die Qualität eines solchen Kits steht und fällt mit der Exaktheit des Ausrichtungswerkzeugs, da ein ungenau zentrierter Label in einem schnellen CD-ROM Laufwerk zu erheblichen Vibrationen und damit zu Laufwerksverschleiß und schlimmsten Falls sogar zu Lesefehlern führen kann. Wer auf solche Labels verzichten kann, sollte dies tun und die CD-R lieber mit einem säurefreien Faserschreiber (kein Kugelschreiber!) beschriften. Für den professionellen Einsatz gibt es Rohlinge mit bedruckbarer Oberfläche und spezielle Drucker, mit denen der Rohling schnell und einfach bedruckt werden kann.

Zurück


Warum gibt es goldene, grüne, blaue und neuerdings auch silberne Rohlinge?
Während gepreßte CDs Aluminium als Reflektorschicht verwenden, wurde bei Rohlingen lange Zeit ausschließlich Gold eingesetzt, der höheren Reflexion halber. Je nach dem verwendeten Farbstoff erschien der Rohling golden oder grün. Inzwischen ist die Entwicklung so weit fortgeschritten, daß auch bei Rohlingen aus Kostengründen immer öfter Aluminium als Reflektorschicht eingesetzt wird. Diese erscheinen je nach dem verwendeten Farbstoff entweder blau oder silbern.

Zurück

Tips zur Reinigung von CD-Rs
Eine Grundregel lautet: Putzen Sie eine CD immer vom Mittelpunkt nach Außen, nie in Kreisform. Die Begründung hierfür ist einfach: Sollten beim Putzen feine Kratzer entstehen, dann verursachen diese in radialer Richtung weniger Lesefehler als wenn Sie parallel zur gelesenen Spur verlaufen. Sollte einmal mehr als nur Staub zu entfernen sein, gibt es von einigen Rohlingherstellern spezielle Reinigungsstifte, mit denen die Rohlinge schonend und gründlich gereinigt werden können.

Zurück


Was ist der Unterschied zwischen Rohlingen mit 63 Minuten und 74 Minuten Kapazität?
Insbesondere in der Anfangszeit der CD-R wurden vielfach Rohlinge mit 63 Minuten Kapazität produziert. Da auch diese Rohlinge den vollen Platz der CD ausnutzen, konnten die einzelnen Spuren mit einen größeren Abstand angeordnet werden. Dies stellte bei der Produktion eine gewisse Sicherheitsreserve dar. Inzwischen ist die Fertigungsqualität so hoch, daß es keinen Grund mehr für den Einsatz von 63-Minuten Rohlingen gibt. Diese werden auch immer seltener angeboten.

Zurück


Welche Rohlinge soll ich kaufen?
Tests haben gezeigt, daß Markenrohlinge teils eine deutlich höhere Qualität aufweise als Noname Produkte. Dies ist auch recht einfach nachzuvollziehen, da die Hersteller von Noname Rohlingen oft die ausgedienten Produktionsanlagen der Markenhersteller günstig kaufen und darauf weiterproduzieren. Im Interesse eines einwandfreien Brennergebnisses ist es deshalb ratsam, Markenrohlinge zu verwenden.

Zurück


Warum gibt es spezielle Rohlinge für Audio-CDs?
Bei diesen Rohlingen handelt es sich um solche, die für das Beschreiben mit einfacher Geschwindigkeit optimiert wurden. Lange Zeit galt es bei Audio-CDs als besonders ratsam, diese nur mit einfacherer Geschwindigkeit zu brennen. Grund hierfür: die nicht vorhandene Fehlererkennung und -korrektur. Während es beim extrahieren von Audio-Daten nach wie vor ratsam ist, die Geschwindigkeit so weit wie möglich zu verringern, gibt es zwischen einfach und zweifach gebrannten Audio-CDs keine hörbaren Unterschiede. Selbst wenn man Audio-CDs mit vierfacher Geschwindigkeit brennt sind die Unterschiede kaum hörbar sondern allenfalls meßbar.

Zurück


Kann man verkratzte Rohlinge reparieren?
Es gibt im Handel Reparatursets für verkratzte CDs und Rohlinge. Der Erfolg einer Behandlung mit einem solchen Reparaturset, welches im Kern zumeist aus einer sanften Schleifpaste besteht, ist jedoch sehr fraglich. Schlimmstenfalls verschlimmern Sie den Zustand des Rohlings damit sogar. Es gibt allerdings auch professionelle Hilfe. In letzter Zeit haben sich verschiedene Unternehmen darauf spezialisiert zerkratzte CDs zu reparieren. Die Quote der geretteten CDs soll nach Angeben der Firmen bei ca. 96% liegen. Ist allerdings die Reflexionsschicht der CD beschädigt, gibt es keine Rettung mehr.

Zurück


Was tun, wenn ein Rohling nicht mehr lesbar ist?
Zunächst einmal: Versuchen Sie auf möglichst vielen Leselaufwerken, ob der Rohling nicht vielleicht doch noch gelesen werden kann. Die Fähigkeiten, insbesonders mechanisch nicht ganz einwandfreie Medien zu lesen, ist bei den verschiedenen CD-ROM Laufwerken sehr unterschiedlich ausgeprägt, ein Rohling, der von einem Laufwerk nicht mehr gelesen wird, kann auf einem anderen Laufwerk durchaus noch lesbar sein. Sollte dies alles nicht zum Erfolg führen, können Sie die Dienste von Firmen in Anspruch nehmen, die sich darauf spezialisiert haben, defekte Medien auszulesen. Dies lohnt aus finanziellen Gründen nur bei besonders wichtigen Daten.

Zurück


Sollten CD-Rs speziell entsorgt werden?
Eigentlich Ja. Aus einer Tonne CD-Rs lassen sich bis zu 984 kg Polycarbonat, 113 g Dye (Farbstoff) und 1,316 kg Gold (Quelle: OSTA) recyceln. Leider fehlt es jedoch in Deutschland bislang an einem funktionierenden System, mit dem die ausgedienten Rohlinge der Wiederverwertung zugeführt werden könnten.

Zurück

Kontakt:

 

 

CMG-Service

Schlagweg 12

81241 München

Tel: 089 / 87 57 99 07

Fax: 089 / 87 57 99 09

Mail: info@cmgservice.de

[Über uns] [Duplikation] [Pressung] [Bedruckung] [Verpackung] [Audio und Video] [Referenzen] [Aktuelles] [FAQs] [AGBs]